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Die Gewinner stehen fest:
Die Ohrenblicke-Weihnachtsmütze geht an Meiky.
Das Lieblingshörer-T-Shirt gewinnt Philipp.
Die Hörspiel-CD “Die Päpstin” (Der Audio Verlag) geht an SunnyMerle.
Herzlichen Glückwunsch!
Lieblingshörer-T-Shirts und andere Dinge kann man jetzt auch im Lieblingshörer-Shop bestellen.
Ich wünsche allen Lieblingshörern und solchen, die es noch werden wollen, frohe Weihnachten und ein paar lauschige Tage. Wenn alles nach Plan läuft, wird es noch in diesem Jahr eine neue Folge geben. Bis dann!
Seit zwei Jahren spiele ich mit dem Gedanken, Ohrenblicke auf die Bühne zu bringen und meine audiotischen Spielereien vor Publikum auszuprobieren. Am 5. Dezember 2009 ist es endlich so weit. Erstmalig werde ich eine Ohrenblicke-live-Show präsentieren und zwar auf der Podcon 2009 in Saarbrücken.
Die Idee hinter der Podcon ist “das Podcasting aus dem Internet in die reale Welt herüberzuholen”. Wenn es so funktioniert, wie ich es mir vorstelle, werde ich einen Teil der realen Welt wieder ins Internet zurückholen und einen Ausschnitt aus meiner Show auch hier im Podcast spielen.
Neben einer Ohrenblicke-Hörgeschichte gibt es ein Gespräch mit einem befreundeten Ohrenblickfänger, unseren Kurzfilm “Für einen Sack voll Sand” zum Jubiläum des Sandmännchens und die Uraufführung meines vor 3 Jahre entstandenen Podcastsongs.
Wer am Samstag dabei ist, kann außerdem eine von 5 Hörspiel-CDs gewinnen. Die freundlichen Spender waren die Hörspiel-Labels:
Lausch
Lauscherlounge
Titania Medien
Ich hoffe, wir sehen (und hören) uns!
Update: Wilson hat sich auch angekündigt. Er sucht allerdings noch einen Körperspender, um sich zu materialisieren. Angebote bitte an wilson (at) ohrenblicke (Punkt) de.
Brigitte Hagedorn vom Podcasting-Podcast hat kürzlich ein Interview mit mir durchgeführt. Wir reden nicht nur über den Ohrenblicke-Podcast, sondern auch über die Technik beim Podcasting. Teil 1 ist nun online, Teil 2 wird im April veröffentlicht.
Hier werdet ihr mich in Kürze in Folge 16 wiederhören, die wie schon angekündigt mit einem gewissen Poldi zu tun hat. Neben der Podcastfolge wird es erstmalig auch eine kleine Bildershow geben. Hierfür habe ich über 40 Dias einscannen lassen. Vor allem Australienfans werden hier demnächst auf ihre Kosten kommen, denn Poldis Geschichte ist nicht nur eine sehr persönliche, sondern auch eine australische Geschichte. Schaut und hört bald mal wieder rein, ich freu’ mich auf euch!
Euer Ohrenblicker
Buschbrände in Australien sind nichts Ungewöhnliches. Auch während unserer Australienreise 2002/2003 brannte es in einigen Regionen, weshalb wir die Hauptstadt Canberra nicht besuchen konnten, denn sie war von Flammen umringt. Aber Buschbrände in solch einem Ausmaß wie in diesem Jahr im Staat Victoria versetzen auch die Menschen auf dem trockensten Kontinent der Erde in einen Schockzustand. Unsere Nachrichten berichten eher am Rande von der Katastrophe, die mittlerweile schon rund 200 Menschenleben gekostet hat. Hinzu kommt der Schaden für die Pflanzen- und Tierwelt und die vielen Menschen, die ihr Haus und all ihre Habe verloren haben. Die Vorstellung, dass Menschen in ihren Autos auf der Flucht vor dem Flammenmeer bei lebendigem Leibe verbrennen, ist grausam.
Australien ist weit weg. In den deutschen Nachrichten erfährt man nicht einmal die genauen Orte der Katastrophe und überhaupt gehen die deutschen Medien mit dem Thema Australien relativ oberflächlich um.
Nachdem ich mich für Folge 16 wieder sehr intensiv mit unserer Reise beschäftig habe, gehen mir die Meldungen besonders nahe. Natürlich suchte ich erst mal nach Informationen über die genauen Orte der Katastrophe und fand auf australien-info.de gut recherchierte und aktuelle Angaben (sehr lesenswert für alle, die sich wirklich informieren wollen). Die Stadt Bendigo haben wir 2003 besucht, dort sind 50 Häuser verbrannt. In den Grampians, einem Gebirge nordöstlich von Melbourne, mit dem ich schöne Erinnerungen verbinde, brennt es ebenfalls, wenn auch weniger intensiv als in der Region östlich von Melbourne.
Australien ist weit weg – für die deutschen Medien. Für mich ist Australien im Moment so nah wie schon lange nicht mehr.
Das lange Warten, das Hoffen und Bangen hat ein Ende! Die Gewinner der Gewinnspiele aus Folge 15 stehen fest. Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die Hilfe der bezaubernden Glücksfee Nina, die sich spontan über Skype zu diesem hohen Amt zur Verfügung gestellt und die Glückszahlen gezogen hat. Ein Last-Minute-Notar hat sich dann ebenso spontan vom ordnungsgemäßen Zustand der Glücksfee überzeugt, so dass auch alles mit rechten Dingen zuging.
Beim Filmquiz war der Name meines Lieblingsfilms gesucht. Die Lösung ist: Es war einmal in Amerika. Der glückliche Gewinner der Casablanca-Deluxe-Box ist
Jens S.
Außerdem wurde ein Gebäude in Berlin gesucht, welches das Wort Gedächtnis im Namen trägt. Die Lösung lautet natürlich: Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Über jeweils ein Exemplar des Audio-Seminars Hör dich schlau! dürfen sich freuen
Robin M.
Marcel aus Seevetal
Außerdem gewinnen je einen Gutschein für den Ohrenblicke-Downloadshop:
Michael C.
Doris P. aus Rellingen
Fabian aus Winterberg
Allen Gewinnern einen herzlichen Glückwunsch! An dieser Stelle möchte ich eine Frage in den Raum stellen, die mir schon öfters durch den Kopf gegangen ist: Warum wünscht man jemandem Glück, der schon welches hatte? Intelligente Antworten können hier als Kommentar abgegeben werden.
Folge 16 ist bereits in Arbeit. Mehr darüber und zu anderen audiotischen Themen im Lieblingshörerforum.
Wir hören uns!
Zu meiner Folge 14 gab es eine Menge Reaktionen per E-Mail, im Forum und als Kommentar auf meiner Seite oder bei Podcast-Portalen. Dieses Feedback war zum größten Teil positiv und motivierend. Die wenigen Reaktionen, die ich als unsachlich empfand, sind quantitativ nicht der Rede wert. Trotzdem bleibt ein schaler Beigeschmack, da im Rahmen von Folge 14 Andeutungen gemacht, Gerüchte gestreut und Vorwürfe laut wurden, die ich so nicht stehen lassen möchte.
Ich bin überzeugt, dass die meisten meiner Hörer meine Folge so verstehen, wie sie gemeint ist: als vielschichtig interpretierbare Parabel über das Leben und seine Widersprüche, über Liebe, über Selbstfindung und den steinigen Weg dorthin. Oder als etwas ganz anderes, denn ich habe bewusst darauf verzichtet, den Hörern eine Botschaft aufzudrängen und viel Interpretationsspielraum gelassen. Ob mir das gelungen ist, mögen andere beurteilen. Ich hatte jedenfalls trotz der monatelangen, nervenaufreibenden Arbeit eine Menge Spaß dabei und ich bereue nichts! Non, je ne regrette rien!
Die Geschichte enthält viele Metaphern und Symbole, die manchmal überzeichnet, ins Absurde verkehrt, aber immer doch mit einer Prise Ironie versehen sind. Auch wenn ich persönliche Erfahrungen und Anspielungen auf wahre Begebenheiten mit einfließen lasse, halte ich den Versuch für gefährlich, bei jedem Bild in Folge 14 Rückschlüsse auf meine persönliche Situation zu ziehen oder die ganze Folge eins zu eins auf mein Leben zu übertragen – das kann nicht funktionieren und das ist auch nicht beabsichtigt. Noch weit weniger beabsichtigt ist es reale Personen zu diffamieren. Dies ist insofern absurd, als dass in der Geschichte bis auf eine satirisch verfremdete Rundfunkintendantin lediglich Fantasiefiguren auftauchen, die zudem stark überzeichnet sind. Hier einen Bezug zur Realität herzustellen bedeutet zu interpretieren und das ist in erster Linie subjektiv. Wer mir also niedere Beweggründe unterstellt, der erlaube mir die Frage, welche Motive ihn denn selbst bei derartigen Unterstellungen antreiben.
Das Projekt Ohrenblicke soll meine Hörer in andere Welten entführen, ein Stück meiner Lebensphilosophie widerspiegeln, es ist eine Spielwiese für mich und meine Ideen, es soll unterhalten, zum Nachdenken und natürlich zum Diskutieren anregen, auch Satire soll immer wieder ihren Platz finden, zu viel Harmonie finde ich langweilig. In meinem Projekt steckt eine Menge Herzblut, Seele und auch Selbstausbeutung. Vieles ist persönlich, was mich natürlich leicht angreifbar macht. Trotzdem ist auch Kritik immer erwünscht, wenn sie offen und konstruktiv ist. Auch mit Satire habe ich kein Problem, im Gegenteil. Lediglich moralische Zeigefinger, die bei näherer Betrachtung selbst einigen Schmutz unter den Nägeln offenbaren, die bereiten mir Bauchschmerzen.
Ich danke an dieser Stelle allen Lieblingshörern für ihr Feedback, den vielen Zuspruch, die Geschenke und Spenden und vor allem fürs Zuhören. Ihr seid großartig, fühlt euch geknutscht! Ganz besonders danke ich meiner Lieblingshörerin Eva, die mich während der Arbeit an dieser Folge immer wieder unterstützt und motiviert hat, auch wenn das nicht immer ganz so leicht war. Danke auch an Angelika, die immer ein offenes Ohr für mich hat und die mich ermutigt hat, diesen Text zu veröffentlichen.
Auf gute Wünsche zum Jahreswechsel verzichte ich an dieser Stelle, da noch eine Silvesterfolge in Vorbereitung ist. Wir hören uns!
Euer Ohrenblicker
Update 31.12.2008, 17:45 Uhr
Es wäre ja auch zu schön gewesen: Eine Folge an einem einzigen Tag aufnehmen, schneiden und online stellen, was muss das für ein Gefühl sein! In diesem Jahr werde ich das leider nicht erleben dürfen, denn die Silvesterfolge gibt es erst Neujahr – die 90 Minuten Material, die wir soeben aufgenommen haben, müssen vorher noch auf eine erträgliche Länge gekürzt werden. Somit gibt’s auch die guten Wünsche erst morgen, denn ich gehe gleich feiern.
Böllert nicht so viel!
Liebe Lauschenden (bzw. Lesenden)!
Seit der Folge 13 gibt es eine ungewohnt lange Pause. Zum einen hatte das mit der (inzwischen längst abgeschlossenen) Arbeit an meinem Lieblingshörerforum zu tun, zum anderen gab es bei mir privat und beruflich einige Herausforderungen zu bewältigen. Die treuen Lieblingshörer schauen natürlich regelmäßig ins Forum und wissen, dass ich noch einigermaßen lebe. Allen anderen möchte ich hier ein kleines Lebenszeichen hinterlassen und sie noch ein bisschen vertrösten, bis die Folge 14 erscheint. Sie wird irgendwann kommen, dessen dürft ihr euch gewiss sein!
Dass diese ungeplante Pause so lange dauert, heißt aber nicht, dass ich in Sachen Ohrenblicke untätig wäre. Ich plane gerade mein zweites “fiktives Reality-Hörspiel”, mit dem ich mir eine Herzensangelegenheit erfüllen möchte. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. Außerdem nehme ich gerade einen Song auf, der sicherlich in Folge 14 eine Rolle spielen wird. Auch Ideen für weitere Folgen sind schon da, ich plane meinem Vorbild, dem großartigen Ohrenblickfänger Hansjörg Schmitthenner, eine Folge zu widmen, der dieses Jahr seinen 100. Geburtstag feiern würde. Dann ist da noch die Idee, eine Dokumentation über die Entstehung der Stimmen der Unsichtbaren zusammen mit Tom und Dieter zu produzieren.
Zur Zeit stehen beruflich ein paar Projekte an, was für meine Hörer zwar eine weitere Zeit des Wartens bedeutet, was aber nicht zu ihrem Schaden sein wird, denn mit leerem Magen kann ich auch keinen Podcast produzieren und spätestens, wenn der Gerichtsvollzieher mein Mikrofon einkassiert, würde meine Stimme im Web vorerst verstummen! Also, bitte geduldet euch noch etwas, ich komme bald wieder!
Währenddessen dürft ihr euch gerne aktiv am Lieblingshörerforum beteiligen, mit mir plaudern, diskutieren und auch eigene Beiträge hochladen. Dort erfahrt ihr regelmäßig, wie der Stand der Dinge bei meinen kommenden Folgen ist. Dort könnt ihr von euren persönlichen Ohrenblicken erzählen , über euer Lieblingshörspiel schreiben oder einen audiotischen Jingle hochladen (bald werde ich einen Wettbewerb daraus machen, Informationen folgen). Hier könnt ihr euch auch Bonusmaterial herunterladen oder erfahrt, dass die Zeitschrift EMMA im Jahr 2006 einen Artikel von mir kastriert zensiert hat. Auch Wilsons Laberlounge ist inzwischen ein Ort der fröhlichen Begegnungen bei Cocktails und Tomatensaftschorle geworden. Es gibt dort sogar eine Kontaktbörse (was Wilson immer für Ideen hat).
Also, ich glaube, Langeweile werdet ihr nicht haben, auch wenn ich hier etwas stiller geworden bin.
Bis demnächst in alter Frische, es kann nicht mehr lange dauern!
Euer Ohrenblicker
P.S.: Ich danke allen Lieblingshörern, die in den letzten Wochen und Monaten mein Sparschwein gefüttert oder mich mit Geschenken überhäuft haben. Ein ganz herzlicher Dank an (in alphabetischer Reihenfolge):
Claude, Luise, Meiky, Mickey, Moritz, Peter und Skimi.
Ich habe mich sehr gefreut und hoffe, ich habe bei der Aufzählung niemanden vergessen!
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg muss sparen und wird ausgerechnet seinen vielfältigsten und interessantesten Radiosender zum Jahresende einstellen. Radiomultikulti, einer der letzten Farbtupfer in der öden, vom Mainstream geprägten Berliner Radiolandschaft wird ausradiert. Passend zum Finanzloch stellt sich der RBB mit dieser Entscheidung das Armutszeugnis gleich selbst aus. Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen im Lieblingshörerforum und auf folgender Seite:
radiomultikulti muss bleiben
Kennt noch jemand den Commodore AMIGA? Wie lange ist es her, dass wir damals in den Computermagazinen blätterten und neidisch die Screenshots der AMIGA-Spiele betrachteten, um anschließend bei Orangensaft und Keksen auf unserem C-64 hakelige Männchen über den Bildschirm tapsen zu lassen oder eckige Ufos abzuschießen. Ein AMIGA, jenes Wundergerät, das wir uns von unserem mickrigen Taschengeld niemals hätten leisten können. Ein AMIGA war etwas für reiche, luxusverwöhnte Snobs, die nur mit goldenem Besteck aßen und ihre Wände mit Hundertmarkscheinen tapezieren ließen, während James den Rolls Royce polierte.
Heute ist der AMIGA ein Museumsstück und niemand käme ernsthaft auf die Idee, in ihm ein Statussymbol zu sehen. Doch eine Hand voll AMIGA-Freunde scheint auch heute noch eine liebevolle Zuneigung zu diesem elektronischen Zeitzeugen der Computergeschichte zu pflegen. So erscheint alle zwei Monate das Magazin AMIGA FUTURE und behauptet sich dem technischen Fortschritt zum Trotze weiterhin störrisch auf dem Markt für Computermagazine.
Aber warum schreibt ein Ohrenblicker über Spielecomputer? Ein Ohrenblickfänger, der sein Glück draußen in der Natur findet, wo die Lerchen klingeln und die Straßenbahnen zwitschern, wo die Autos rascheln und die Bäume hupen?
Nun, heute lag die neuste Ausgabe der AMIGA FUTURE bei mir im Briefkasten und das Besondere daran: Auf der beiliegenden Leser-CD befinden sich die ersten Folgen des Ohrenblicke-Podcasts. Der große Ohrenblickefreund und -unterstützer Higgins, der als Leserbriefonkel für das Blatt arbeitet, hat dies arrangiert und dafür gesorgt, dass auch AMIGA-Freunde meinen Ohrenblicken lauschen können.

Welchen Sammlerwert dieses Heft in ein paar Jahren haben muss, wenn der Ohrenblicke-Podcast weltberühmt ist und nur noch wenige Exemplare davon existieren! Nur zu horrenden Schwarzmarktpreisen wird es dann erhältlich sein. Deshalb besorgt euch schnell ein Exemplar der AMIGA FUTURE, bevor die ohnehin nicht so große Auflage vergriffen ist und tut etwas für eure Altersvorsorge!
Herzlichst,
Euer Ohrenblicker
P.S.: Ich habe noch einen alten ATARI ST 1024, mag mir den jemand abkaufen?
... nähert sich langsam ihrem Ende und die nächste Folge ist in Planung. Dieses Mal lassen wir Australien mal Down Under sein und wenden uns Nordafrika zu. Außerdem hört ihr ein paar Geschichten zum Thema “Meine Ohrenblicke” – ja, es haben sich tatsächlich vereinzelte Hörer daran beteiligt und wer es noch nicht getan hat, hat nach wie vor die Möglichkeit dazu: Schreibt mir über besondere Ohrenblicke aus eurem Leben, ob negative oder positive:
post (at) ohrenblicke (punkt) de
Denn Ohrenblicke ist ein Mitmachpodcast!
Wer sich die Wartezeit bis zur kommenden Folge (ich nenne kein Datum, vergesst es) ein wenig abkürzen will, kann ja noch mal in die alten Folgen reinhören. Wisst ihr noch, wie ich ins Kloster von Po Lin gekommen war? Oder welche Dramen sich in meiner Waschmaschine kurz vor dem Schleudergang abspielen? Erinnert ihr euch an die Ameisen, die nach Australien wollten? An die musikalische Prärieamsel oder an die Geschichte, als Gott mich aus dem Paradies vertrieb, weil ich verbotene Tomaten genascht hatte?
Wenn euch die ein oder andere Geschichte entfallen ist, dann hört euch einfach noch mal die alten Folgen an. Ich frage das beim nächsten Mal ab!
Bis bald, und haltet immer schön die Ohren in den Wind!
Der Audiot
Ein wenig ruhig ist es geworden im Ohrenblickeland. Doch keine Sorge, die Folge 12 lässt nicht mehr lange auf sich warten und unzählige Ideen für weitere Folgen tummeln sich in meinem rastlosen Hirn. Nach den Stimmen der Unsichtbaren war euer Audiot und Ohrenblicker ein wenig ausgelaugt und hat sich ein paar Sinnfragen gestellt. Neben den grundlegenden Standardsinnfragen nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest (Douglas Adams wir vermissen dich!) kam auch folgende Sinnfrage auf: Hat es Sinn, tage- oder sogar wochenlang an einer Podcastfolge herumzuschrauben, zu texten, aufzunehmen, zu schneiden, zu komponieren, zu mischen und das alles einem Publikum zu schenken, von dem man den Großteil nicht einmal kennt? Hinzu kommt, dass ich zwar regelmäßig zum Mitmachen aufrufe (ein paar Zeilen zum Thema “Meine Ohrenblicke” sind schnell geschrieben) und sich meist doch nur die üblichen Verdächtigen melden.
Dennoch habe ich gerade in den letzten Wochen ein paar sehr begeisterte und aufmunternde Mails erhalten, die dem leicht hochnäsigen Begriff Fanpost durchaus gerecht werden. Teilweise haben sich auch sehr interessante Mailwechsel ergeben, die sicherlich für beide Seiten bereichernd waren. Und letztlich ist es doch auch gerade der Luxus, völlig freiwillig und unabhängig von irgendwelchen neurotischen Redakteuren, Produzenten oder Geldgebern seine Ideen zu vertonen und ins Internet blasen zu können, der das Herz eines jeden Kreativen höher schlagen lässt.
So braucht also auch jetzt niemand Angst zu haben, dass mein Projekt in nächster Zeit eingestellt wird. Aber das kann sich von heute auf morgen ändern. Daher bitte ich alle, denen dieser Podcast am Herzen liegt, vor allem die bislang passiven Hörer, mich weiter zu motivieren, intelligente Kommentare zu schreiben, Rezensionen auf den einschlägigen Portalen zu veröffentlichen, den Ohrenblicke-Podcast weiterzuempfehlen, mit mir zu diskutieren und sich an meinen Aktionen zu beteiligen. Und wem das zu viel Arbeit ist, für den habe ich zwei völlig bequeme Wege eingerichtet, mein Projekt zu unterstützen und mich bei Laune zu halten. Ihr findet sie in der rechten Spalte ganz unten.
Ich danke an dieser Stelle allen, die bislang durch ihr Mitwirken, ihre Kommentare und E-Mails und ihre sonstige Unterstützung ihren Teil zum Fortbestand des Ohrenblicke-Podcasts beigetragen haben. Ohne euch hätte das alles wirklich keinen Sinn!
Bis bald – und schaltet immer schön die Lauscher auf Empfang!
Euer Ohrenblicker
Jens
Ich hasse Silvesterböllern. Am 30. Dezember geht es hier in Berlin meist mit ein paar verschüchterten Knallern los, einem Auftakt, der sich bis zum Jahreswechsel zu einem Crescendo aus Knallen, Heulen und Kreischen entwickelt, das sich mit dem Juchzen des alkoholisierten Mobs zu einem kakophonischen Klangbrei vermischt. Ohne Schutzkleidung sollte man am 31. Dezember besser nicht die Straße betreten. Warum ausgerechnet in Deutschland, einem Land in dem es wahrscheinlich auch Sicherheitsstandards für Bleistifte gibt, diese alkoholgeschwängerte Umwelt- und Lärmbelästigung legal ist, weiß wahrscheinlich nur die pyrotechnische Lobby. Silvester fallen die Hemmungen, denn schließlich gibt es ja die Feuerwehr, die sich um qualmende Altkleidercontainer kümmert, wenn wieder mal ein hirnfreier Zeitgenosse eine Rakete darin gezündet hat.
Eine andere Unsitte fiel mir heute auf, als ich mich über zahlreiche Zugriffe auf meine Seite wunderte, die alle von einer mir bislang unbekannten Internet-Community stammten. Nachforschungen ergaben, dass ein Mitglied dieser Community eifrig Neujahrsgrüße in die Gästebücher zahlreicher Damen geschrieben hatte, garniert mit aus dem Internet zusammengeklauten Fotos. Dass viele Zeitgenossen das Internet als rechtsfreien Selbstbedienungsladen betrachten, ist nichts Neues und keiner Erwähnung wert, allerdings handelte es sich bei einem der Bilder um Evas Kater Čert, der bislang friedlich neben der Ohrenblicke-Folge 10 schlummerte und nichts Böses ahnend nun in fremden Gästebüchern erwachte. Neben der Urheberrechtsverletzung und der unerlaubten Nutzung fremder Serverkapazitäten ist der Delinquent nun also auch des Catnappings überführt!
Abmahnungen zu verschicken ist unsexy und bereichert nur Anwälte, die dann am nächsten Silvesterabend mit Angehörigen der pyrotechnischen Industrie in Schampus baden. Katzen regeln solche Dinge auf ihre ganz eigene Art. So haben wir einfach mal die Bilddatei ausgetauscht, sodass sich in den Gästebüchern der Damen nun folgende Botschaft befindet:

Ich wünsche allen Ohrenblicke-Hörern ein erfolgreiches und fröhliches Jahr 2008 und passt auf eure Katzen auf!
P.S.: Ein ganz herzliches Dankeschön für die Weihnachtspost geht an meine Lieblingshörer Eva, Januschka, Kathrin, Kalle, Dübel und Tom!
Viel Wirbel hat meine kleine Geschichte über die Entstehung des Songs “Ring of Fire” und den kleinen Vogel, der ihn einst komponierte, ausgelöst. Musikwissenschaftler, Journalisten und Zoologen streiten sich nun darüber, ob die Geschichte der Country-Musik neu aufgerollt werden muss. Die kleine Amsel, die zuletzt von Norman Osthus in Gütersloh gesichtet und gehört wurde, hat bislang jede Stellungnahme verweigert und scheint dem Medienrummel aus dem Weg zu gehen.
Nachdem zunächst der Bürgerfunk auf Radio Gütersloh die Sache aufgegriffen hatte, zeigt nun auch das Deutschlandradio Kultur Interesse an der Story. Am kommenden Samstag, den 13. Oktober 2007 spielt der Sender im Rahmen der Sendung Breitband zwischen 14:05 und 15:00 Uhr eine gekürzte Fassung der ungelogen wirklich wahren Geschichte eines Welthits.
Gerüchten zufolge haben auch schon CNN, BBC sowie Al Dschasira Interesse angemeldet. Außerdem sind erste Drohungen fanatischer Johnny-Cash-Fans bei mir eingegangen, mich zu entführen und eine Woche lang mit Country-Musik zu foltern, sollte ich meine Äußerungen über die Entstehung des Songs nicht revidieren. Ich halte euch auf dem Laufenden!
Euer Jens (investigativ und audiotisch)
Liebes Lauschvolk,
am Donnerstag, den 14.06.2007 zwischen 22:05 und 23:00 Uhr gibt es im SWR2 in der Sendung Machete aus der Reihe “Dschungel” einen kleinen Beitrag über die Ohrenblicke. Wer nicht im Sendegebiet wohnt, kann sich die Sendung anschließend über einen Stream anhören, leider nur im Real-Format.
Die nächste Ohrenblicke-Folge wird am kommenden Wochenende erscheinen. Neben dem zweiten Teil des Papageno-Interviews werde ich den zweiten Gewinner der Hörspiel-CD “Die Entzauberflöte” bekanntgeben. Bitte habt noch etwas Geduld!
Euer Ohrenblickfänger
Sebastian Storbeck vom Podcast Grossstadtpoesie hat für den kommenden Freitag (Karfreitag), den 06.04.2007 ein Treffen für Podcaster und Podcasthörer anberaumt. Los geht’s um 20.00 Uhr im Osswald in der Göhrener Str. 5 in Berlin – Prenzlauer Berg.
Wer mit mir also mal persönlich über verlorene Socken und konservierte Ohrenblicke sprechen möchte, sollte am Freitag dorthin kommen und sich vorher bei Sebastian melden:
sebastian(at)storbeck(punkt)info
Ich habe euch in der Folge 001 dazu aufgerufen, mir über Ohrenblicke aus eurem Leben zu schreiben. Es können einzigartige Klänge sein, die im Gedächtnis haften geblieben sind, es können auch ganz banale Ohrenblicke sein, die aber in eurem Leben eine wichtige Rolle spielen.
Aus euern Erzählungen und Berichten werde ich später ein kleines Hörspiel zusammenbasteln, in das alle mir geschilderten Ohrenblicke und Anekdoten einfließen sollen. Was dabei herauskommt, hängt hauptsächlich von euch ab.
Einige meiner Hörer sind meinem Aufruf gefolgt und haben mir fleißig E-Mails und Kommentare geschrieben und teilweise sogar Audiodateien geschickt. Ich möchte alle hier auflisten und diese Liste nach und nach erweitern, denn diese Aktion ist noch nicht zu Ende!
Für Niklas sind die wichtigsten Ohrenblicke die Stimmen seiner Eltern, weil sie einen vertrauten Klang haben. Oli hasst es, wenn ihn morgens sein Handy weckt und wird bei diesem Weckton auch tagsüber ganz müde. Ein ganz ausgeschlafener Typ ist Tom, der es früher immer genossen hat, wenn er seine Schwestern hörte, wie sie morgens zur Arbeit gingen und er noch ein wenig weiterschlafen durfte.
Maw erinnert sich noch gern an das Ja-Wort seiner Frau bei der Hochzeit und den ersten Schrei seines Sohnes. Holger alias MacManiac hört Tauben gar nicht gerne zu (es geht hier nicht um Gehörlose, sondern um das gleichnamige gurrende Stadtgeflügel) und hat mir sogar eine Aufnahme geschickt (vielen Dank dafür!) Rrrolf liebt den Ruf des Laughing Kookaburra (in der Höradvent-Folge durftet ihr sein hämisches Lachen bereits vernehmen, also das des Kookaburra, nicht das von Rrrolf) und glaubt, dass dieses Geräusch ein Merkmal für besonders schöne Orte ist (eine interessante Theorie, die ich in einer der nächsten Folgen wohl wiederlegen werde). Alex sammelt Klänge, die er z.B. aus alten Platten zusammenbastelt und macht Musik daraus.
Der bislang schönste Beitrag kam von Richard aus Salzburg. Er hat mir eine lange E-Mail von geradezu philosophischer Tiefe geschrieben. Er liebt die Ruhe und die Stille, die man heute leider kaum noch genießen darf. Doch Stille ist für ihn nicht gleich Stille: “Das was ich liebe ist vielmehr etwas anderes: das Rauschen der Blätter im ungleichmässigen Wind, die sanften Wellengeräusche, die sich mit dem leisen Plitschen und Platschen einzelner Tropfen vermischen, die wieder ins Wasser zurückfallen, insbesondere wenn ein Fisch springt. Ich liebe und genieße das nahezu lautlose Dahingleiten beim Segeln… – das sind meine Lieblingsohrenblicke.”
Alle, die ich vergessen habe zu erwähnen, mögen mich bitte darauf aufmerksam machen, es ist keine Absicht! Allen, die mir geschrieben haben oder noch schreiben werden, ein ganz großes DANKESCHÖN!
Und ja, bald geht es weiter. Ehrlich! Versprochen! Bis dann, und haltet immer schön die Ohren offen!
Euer Jens
Heute gibt es eine kleine Sonderausgabe der Ohrenblicke beim Höradvent. Und wenn ihr schon mal dort seid, hört euch doch auch mal die vielen anderen Beiträge dort an!
Euer Jens