Am Freitag zog es uns ins Land Brandenburg. Unser Ziel war es, ein paar Döschen auf dem Weg einsammeln und sobald es dunkel ist, die Nachtcache-Serie "3 X ?" (GC1TTFR) zu machen. Natürlich hatten wir auch live.geocaching an. (das wird an späterer Stelle noch wichtig sein!)
Wir zogen einfach los.
Als wir den Cache-Koordinaten immer näher kamen, stellten wir im Unterholz des Parkwaldes fest, dass dort Taschenlampen leuchteten. Und ... tatsächlich ... an den angegebenen Koordinaten trafen wir ein weiteres Geocacher-Team aus Berlin. Ein Truppe Jugendlicher, die noch nicht allzu lang das Geocaching betreiben. Da die Drei noch nicht fündig geworden waren, suchten wir alle zusammen, sodass nach kurzer Zeit die Dose in unseren Händen lag.
Nach ein bisschen Fachsimpelei übers Dosensuchen machten wir uns wieder auf dem Weg zu unserem Auto.
"Nein, dass kann doch nicht sein, oder?" sagte ich zu mir, als ich sah, wie das Berliner Team zu seinem Auto ging, welches unmittelbar neben unserem geparkt war. Zufälle gibt es....
Kurz nach 0 Uhr machten wir uns mit dem Auto auf den Weg zur Nachtcache-Serie. Vor Ort angekommen dachte ich, ich seh nicht richtig. An den Startkoordinaten standen 5 oder 6 Autos und eine große Menschentraube von etwa 10 Leuten. Jäger? Perverse? ..... Nein .... Alle samt Geocacher!
Viele bekannte Gesichter konnte ich im Licht der Taschenlampen erkennen. Unter anderem keeiner, F.T.Fox und das Team-Buckel. Ich habe schon Stammtische erlebt, bei denen weniger Leute anwesend waren.

Wir erfuhren, dass die Gruppe schon erfolgreich im Wald suchen war. Sie hätten uns am frühen Abend bei live.geocaching gesehen und mitbekommen, dass wir in Richtung des Nachcaches unterwegs seinen. Wollte uns da etwa jemand absichtlich den FTF vor der Nase wegklauen? Natürlich nicht!
Kaum etwas konnten wir über die Nachtcaches durch die anderen erfahren. Die einen jammerten, die nächsten fluchten. Aber so richtig wollte niemand was verraten. Wir erfuhren nur, dass es von Vorteil wäre, wenn wir Autan oder irgendetwas anderes gegen Mücken mitnehmen würden. Und so war es auch.
Keeiner, der auch vor Ort war, hatte den Cache noch nicht gemacht und schloss sich uns an. Nachdem die erfolgreichen Cacher in und mit ihren Autos verschwunden waren, machten wir uns auf den Weg in Richtung Wald, die Nachtcaches finden!
Zum der Nacht-Cache-Serie nur soviel. Nach gut 2 Stunden hatten wir alle 3 Caches geschafft und waren froh, die Heimreise antreten zu können. Draußen wurde es so langsam wieder hell und die ersten Vögel zwitscherten schonwieder. Der Chronometer verriet uns, dass es weit nach um 2 Uhr war.
<<< Geo-meter
P.S. Mein Freitagsstatistik: 10 gesucht; 10 gefunden .... die 300 hab ich jetzt endlich voll! Auf zur nächsten Doppel-Null!