Nachdem ich zusammen mit vielen anderen - allen voran den Freunden vom T5-Team-Saar - schon ganz schön viel Abseil- und Baumklettererfahrung sammeln konnte und seit längerer Zeit regelmäßig in verschiedene Kletterhallen gehe, war es an der Zeit, auch das Klettern am Felsen zu erlernen. Dazu wurde mit von Saarfuchs der DAV-Einsteigerkurs bei der Sektion Neunkirchen empfohlen und es sollte sich als echter Glücksgriff erweisen.

Nach kurzer Information auf der Webseite der Bergfreunde Saar und ein paar Telefonaten begann dann der Kurs mit 2 Theroriabenden, an denen die Grundlagen von Knoten- und Seilkunde vermittelt wurden. Zumindest beim Knotenkurs hab ich selbst nur wenig Neues gelernt, da ich durch die Geocaching-Aktionen ja schon stark vorbelastet war - einen gesteckten Achter und einen Prusik konnte ich schon vorher ;-)
Der wirklich spannende Teil des Kurses begann dann mit einem eintägigen Aufenthalt in Kirkel, wo uns durch mehrere erfahrene Übungsgruppenleiter in kleinen Gruppen von 2 bis maximal 3 Schülern die Seilsprache vermittelt wurde. Von "Stand" über "Seil ein" zu "Seil aus" wurden wir mit Trockenübungen an Bäumen, aber auch "richtigen" Klettereinlagen in die Grundlagen eingewiesen.
Dann kam noch das Thema Abseilen, was für mich ja wirklich nichts Neues war, aber ich fand den Tag sehr gelungen und es war ein schöner Auftackt für das, was noch kommen sollte.
Da ich alles Geocaches in der Region schon länger gefunden habe, war für mich an dem Tag kein Fund drin, aber ich konnte Torben erfolgreich auf einen der dort bedosten Bäume leiten, was mir auch immer viel Freude macht.
Zwei Wochen später ging es dann das erste Mal auf Kletterfahrt - einen Tag Klettern in Kirn in den Kirner Dolomiten. Auch wenn sich die innere Uhr dagegen streubt, an einem Samstag morgen um 7:00 Uhr an einem Mitfahrparkplatz zu sein - es hat sich mehr als gelohnt.
Unser 14-köpfiges Teilnehmerfeld wurde sehr kompetent in kleinen Gruppe geführt von den Übungsgruppenleitern und so konnten wir den sonnigen Tag von Anfang bis zum Ende in der Eisdiele nur geniessen.
Die Stimmung in unserer Gruppe war - wie an allen Tagen - super und jeder konnte am Ende des Tages sagen: "ich hab viel gelernt und viel Spaß gehabt".
Der Höhepunkt des Kletterkurses war aber dann ohne Zweifel die beiden jeweils 2-tägigen Fahrten an den Battert in der Nähe von Baden-Baden. Der einzige Nachteil - nämlich die Uhrzeit des Treffens am Samstag morgen - wurde von einem Teil der Schüler in Eigenverantwortung eliminiert, indem einfach ein Tag früher die Unterkunft im Naturfreundehaus in Michelbach aufgesucht wurde.
Selbst dass das Wetter am ersten Wochenende nicht ganz mitgespielt hatte und uns am Sonntag nachmittag mit einem Gewitter überrascht hat, konnte die gute Stimmung nicht trüben. Die Unterkunft und Verpflegung im Naturfreundehaus war auch Klasse (bis auf das Schnarchen mancher Kursteilnehmer), und alle Teilnehmer waren sich einig, dass der Kurs ein voller Erfolg war.
Und weil es so schön war, habe wir dann auch noch ein Nachtreffen in der Kletterhalle in St. Wendel nachgeschoben, bei dem auch fast alle Kursteilnehmer mitmachen konnten.
PS: die Geocaches in Kirn und am Battert konnte ich aus Zeitgründen nicht suchen, aber das wird definitiv noch nachgeholt:
T5 Caches in Kirn
T5 Caches am Battert
- Battert Klettercache "Ludwig Hall"
- Drachen über Ebersteinburg - T5 Baum-Klettercache
- Drachen über Ebersteinburg II - T5 Klettercache
Und weil's so schön war, hier noch ein paar Impressionen vom Battert.